FISCHER-WICKIHALDER JAZZ COALITION

CHINA-TOURNEE 2004

[Daqing und Harbin, 23. bis 26. Juli]

Aus Fridolin Bergers Tagebuch...

Freitag, 23. Juli

Werner lässt sich die Haare schneiden, Jürg erhält eine zweite (und letzte) Infusion. Wir werden aus unerfindlichen Gründen in ein anderes Hotel umquartiert, das uns fast noch besser als das erste gefällt. Jürg wird gebeten, am Abend auf dem Sopransax eine chinesische Melodie zum besten zu geben. Er meint, das sei, weil er das gleiche Instrument wie das Idol vieler ChinesInnen, Kenny G., spielt; wir meinen, es sei weil er das Sopransax so gut spielt. Er findet sich schliesslich an einer Grossveranstaltung wieder (Modeschau, Zirkusartisten, Musik); sein Vortrag wird durch den Speaker nach 30 Sekunden abgeklemmt...

Samstag, 24. Juli

Wir fahren für einen Tag nach Harbin, einer lebendigen Stadt mit russischem (Kirchen mit Zwiebeltürmen) und westlichem (Flaniermeile) Touch, um Abschiedsgeschenke für unsere Gastgeber in Daqing zu kaufen: Schweizer Qualität. Wir möchten auch das jeweils im Juli stattfindende Musikfestival, an dem wir gerne aufgetreten wären, besuchen. Wir erleben einen vielseitigen Tag mit herrlichem Sonnenuntergang am belebten Flussufer. Vom Festival allerdings ist wenig zu sehen, niemand scheint davon zu wissen. Kurz vor der Rückfahrt finden wir eine Open-Air-Bühne in der Altstadt, wo, nebst Saxofonwohlklang zu Playback, viel russische Folklore geboten wird. Ganz nett, aber nicht wirklich was wir suchten.

Sonntag, 25. Juli

Ruhetag. Session in Uelis Hotelzimmer (Ueli Prager hat mit Werner zusammen in Berklee Gitarre studiert und uns während zwei Wochen begleitet). Zum Abschluss des Tages singt Dave in der Hotelbar ‚Yesterday'.

Montag, 26. Juli

Ruhetag. Dave hat eine Magenverstimmung und bleibt im Hotel. Uns andern zeigt Mei das 'Science and Technology Museum of Daqing Oilfield'. Anschliessend Spaziergang im Park und Nachtessen mit Tian Bin.